Monikas Gedanken

AG "Freundeskreise"

Monikas Gedanken

  • Ich möchte mir so lange wie irgendwie möglich meine Freude bewahren, meine Freude an anderen Menschen an der Natur am erleben. Das hilft nicht im eigenen Leid zu versinken
  • Ich möchte gerne bis zu Ende für Jemanden oder für die Gesellschaft wichtig/ wertvoll sein, nicht so viel mich selber in den Mittelpunkt stellen. Das hilft Krankheiten und Einbussen innerlich zu kompensieren und Kraft zu schöpfen. Soziale Verbundenheit, das ist wichtig
  • Ich brauche niemanden der mein Leid schönredet, ich möchte gegebenenfalls einfach nur reden und suche dann jemanden, der mir zuhört. Am Ende möchte ich erfüllt von einem tollen Leben, entspannt loslassen und gehen können. Oder will ich den Zeitpunkt des Sterbens selber bestimmen?
  • Wir müssen uns sehr viel stärker um die medikamentöse und nicht-medikamentöse Schmerztherapie kümmern; 
  • Ich wünsche mir, dass dem Bild des „alten Menschen“ eine neue Richtung gegeben wird!!! Wir Alte sind was ganz besonderes, was Tolles! Ich möchte würdevoll behandelt werden, selbst wenn ich eine alte Frau bin. Ich bin und bleibe die Monika Rintelen, das einst süße Baby, die erfolgreiche PDL, die ältere Dame, mit den tollen Projekten! Ich wünsche mir Respekt vor dem Alter, Ich weiss, dass Alte nerven können, bestimmt auch ICH irgendwann (Geld suchen an der Supermarktkasse). Mitmenschen sollten da tolerant sein
  • Ich möchte jungen Menschen die Möglichkeit geben, Verantwortung für den alten Menschen zu übernehmen, Beziehungen / Begegnungen zwischen den Generationen, wie unsere Mütter es erleben dürfen. Die Freude, die meine Mutter mit ihrer Demenz heute noch ausstrahlt, macht mir sehr viel Mut. Sie ist netter geworden, lustiger, liebevoller. ich freue mich, sie in meiner Nähe zu haben und sie so erleben zu dürfen. 
  • Ich liebe meinen Compi mit all seinen Möglichkeiten. Recherche, Kommunikation, Entspannung, Zeitvertreib, Ablenkung. Möge die Fähigkeit ihn zu bedienen, mir erhalten bleiben. Ich wünsche mir bei Bedarf technische Hilfen.
  • Ich bin supergerne alleine, brauche Zeit um zu mir zu kommen, um mich zu erholen, möchte mehr meditieren. Ich möchte aber nicht einsam sein, das wäre Stress, Dauerstress. ich wünsche mir möglichst lange Menschen, mit denen ich mich seelisch- geistig verbunden fühle, mit denen ich offen und emotional Erlebnisse und Überlegungen austauschen kann. Ich habe Angst davor, dass viele aus meinem Bekanntenkreis und oder Familie vor mir sterben, mit denen ich das kann
  • Wir sollten dafür kämpfen, dass Mobilitätsbarrieren, die den Zugang zum öffentlichen Raum, die den Kontakt mit anderen Menschen erschweren, abgebaut werden. Wir sollten uns die Aufgabe stellen, der selbstständigkeits-, mobilitäts- und teilhabefreundlichen Gestaltung unserer sozialräumlichen Umwelt – Quartiersgestaltung. Dazu gehört auch das soziale Umfeld, z.B. Unperfekthaus, VRZ, Markthalle…
  • Hoffentlich kann ich sehr lange durch Sport so beweglich bleiben dass ich Hindernisse nicht so sehr spüre. Sport hilft auch beim Stress abbauen, Ich werde versuchen so lange wie möglich körperlich fit zu bleiben und es wieder zu werden, wenn wir mal ein Unglück passiert, + ich wünsche mir eine gute Ernährung….


Monika Rintelen

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